Digitale Zwillinge für die Stadtentwicklung der Zukunft

Das Kooperationsprojekt Connected Urban Twins – Urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge für Integrierte Stadtentwicklung“ (CUT) der Städte Hamburg, Leipzig und München ist 2021 gestartet. In der fünfjährigen Projektlaufzeit treiben die drei Partnerstädte gemeinsam die Entwicklung Digitaler Zwillinge für Städte und Kommunen voran. Das interdisziplinäre Projektteam schafft gemeinsame Standards, die in Zukunft in den Metropolregionen und anderen Städten angewendet werden können.

Aktuelles

CUT-Projektdaten im Überblick

Connected Urban Twins (CUT) wird im Rahmen des 2. Förderaufrufs zu Smart-City-Modellprojekten des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) mit 21 Millionen Euro Bundesmitteln gefördert.

Ergänzt werden diese Mittel durch ca. 11 Millionen Euro der Partnerstädte, die Gesamtprojektsumme beträgt somit rund 32,4 Millionen Euro. Nach Erhalt des formellen Förderbescheids der KfW ist das Kooperationsprojekt im Januar 2021 in die Umsetzungsphase gestartet.

3

Partnerstädte im Kooperationsprojekt

ca. 70

Fachleute im Projektteam

73

Smart Cities Modellprojekte

5 Jahre

Projektlaufzeit: Januar 2021 bis Dezember 2025

32,4 M

Projektvolumen

BMWSB

Förderung: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen

Vision und Ziele des Projekts

Digitale Zwillinge für Städte und Kommunen ermöglichen nicht nur fundiertere Planungsentscheidungen und machen diese nachvollziehbarer für unterschiedliche Zielgruppen. Ihre innovativen Beteiligungswerkzeuge sichern darüber hinaus die demokratische Teilhabe von Bürger:innen an Prozessen der Integrierten Stadtentwicklung.

Im Mittelpunkt des Projektes Connected Urban Twins (CUT) steht die gemeinsame Weiterentwicklung Digitaler Zwillinge und Urbaner Datenplattformen in den drei Partnerstädten. Ein breiter Kompetenzverbund von rund 70 Fachleuten bietet dem Projektteam dabei lebendigen Austausch und eine breite Perspektive auf das Themenfeld.

 

Der aktive Wissenstransfer innerhalb des Projektes und die Replikation über seine Grenzen hinaus ist wesentliches Projektziel. Die Konzeption innovativer Anwendungsfälle, transformative Forschung und die Einführung neuer Beteiligungsformate für die Stadtgesellschaft als weitere Ziele werden durch die hohe Gemeinwohlorientierung des Projektes getragen. CUT leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, Städte und Kommunen auch in Zukunft inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig zu gestalten.

 

Als Werkzeug für die Integrierte Stadtentwicklung und Beteiligung der Stadtgesellschaft wird CUT Standards für ganz Deutschland setzen: Neben den Digitalen Zwillingen in den Partnerstädten soll ein Baukastensystem für den Einsatz in anderen Städten und Kommunen entstehen. Die Elemente des entwickelten Systems werden als Open Source-Lösungen zur Verfügung gestellt. Auch neue Technologien, wie zum Beispiel Virtual Reality, maßstabsetzende Data Governance und Datensouveränität werden integrale Bestandteile des Systems.

 

Um diese Ziele zu erreichen, wurden fünf fachliche Teilprojekte konzipiert:

Das Projektteam entwickelt standardisierte, replizierbare Bausteine und Empfehlungen für Urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge der Städte. Zentrale Herausforderungen sind hierbei die Datenintegration und -bereitstellung, die Daten-Governance, der Betrieb der entwickelten Bausteine sowie die Erstellung einer DIN SPEC für Digitale Zwillinge 

Federführung: Freie und Hansestadt Hamburg

Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung / cut@gv.hamburg.de

Die Städte entwickeln und erproben gemeinsam datengetriebene Anwendungsfälle rund um Energie, Klima und zukunftsfähige Infrastruktur- und Flächenplanung. Durch den Einsatz der Urbanen Datenplattform und des Digitalen Zwillings können dabei in wesentlich größerem Umfang als bisher Daten berücksichtigt und analysiert werden. Dies führt zu Qualitätssteigerungen (z.B. Planungsgeschwindigkeit, Vermeidung von Fehlplanung) und Effizienzgewinnen (z.B. Flächen, Energie) in der Integrierten Stadtentwicklung. 

Federführung: Landeshauptstadt München 

Referat für Stadtplanung und Bauordnung / cut@muenchen.de

Ziel des Teilprojekts ist die sinnvolle Ergänzung analoger Formate und Werkzeuge für die Beteiligung der Stadtgesellschaft durch neue digitale Formen der Zusammenarbeit. Innerhalb der Stadtgesellschaft sollen so neue Zielgruppen erreicht werden. Des Weiteren sollen die Kommunen begleitet und befähigt werden, Kompetenzen im Bereich Bürger:innenbeteiligung aufzubauen und weiterzuentwickeln. 

Federführung: Stadt Leipzig

Referat Digitale Stadt / cut@leipzig.de

Praxisorientierte Technologie- und Sozialforschung fokussiert in diesem Teilprojekt unter anderem die Entwicklung und den Einsatz Digitaler Zwillinge, die Nutzung von Daten, Algorithmen, virtuelle Realitäten und digitale Beteiligungsplattformen. Mittels Realexperimenten werden Zukunftsszenarien für eine gemeinwohlorientierte und transformative Anwendung der Projektergebnisse in den Partnerstädten geschaffen. 

Federführung: Freie und Hansestadt Hamburg

CityScienceLab der HafenCity Universität / cut@hcu-hamburg.de 

Die Projektergebnisse fließen in den städteübergreifenden Erfahrungsaustausch sowie einen nachhaltigen Wissensaufbau und -transfer ein. Dazu bereitet das Projektteam die Projektergebnisse zielgruppenbezogen auf und teilt diese in verschiedenen Formaten städteübergreifend über eine Wissensplattform und Veranstaltungen.

Federführung: Stadt Leipzig

Referat Digitale Stadt / digital@leipzig.de

Kontaktieren Sie uns

Zur allgemeinen Kontaktaufnahme oder bei Medienanfragen zum CUT-Projekt senden Sie uns bitte eine E-Mail an cut@sk.hamburg.de

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